Dienstag, 9. November 2010


Kulturelle Bedeutung 


russische Messer
 
Das frühgeschichtliche Messer hatte Waffencharakter, und bis zur Trennung von Messern und messerartigen Waffen wurden Messer an der Speisetafel als Bedrohung angesehen.
Dieses gewalttätigen Anscheins war sich die Kultur der westlichen Welt lange bewusst und hat das Tischmesser folglich mit einer Vielzahl von Tabus belegt: Es sei nicht zum Mund zu führen, also nicht auf sich selbst zu richten, es dürfe damit nicht auf jemand anderen gedeutet werden und das Messer solle nicht mit der Spitze voran gereicht werden. Hierzu gehört weiterhin das Tabu, Fisch mit dem Messer zu zerteilen, das durch spezielle – stumpfe – Fischmesser umgangen wurde, genauso wie es als unschicklich galt, Kartoffeln und Knödel zu zerschneiden oder Frühstückseier mit dem Messer zu kappen.
Das so genannte Reformbesteck, eine von dem österreichischen Architekten Otto Wagner für die Wiener Werkstätte entworfene Gabel mit einer Vertiefung und drei russische Messer. 
 Zinken, von denen die linke verbreitert und leicht angeschliffen war, mit der man also nicht nur aufspießen, sondern gleichzeitig schöpfen und schneiden konnte, konnte sich nicht durchsetzen, obwohl sie als „Kaisergabel“ bekannt wurde, nachdem Kaiser Wilhelm II. sie wegen seiner Körperbehinderung benutzte [22]. Auch Kaiser Franz Joseph bediente sich bei Tisch nur ungern des Messers. Das Fleisch musste so russische Messer zart und weich sein, dass es sich leicht mit der Gabel zerteilen ließ. Dem entspricht die amerikanische Angewohnheit, Messer möglichst nur zu Beginn der Mahlzeit zum Zerteilen des Fleisches zu verwenden und sie dann beiseite zu legen.

Ostasien [Bearbeiten]

Der gesamte ostasiatische Raum bildete hinsichtlich des Essbestecks von denen des Westens unterschiedliche Gewohnheiten aus: Fleisch und Gemüse werden bis heute zugeschnitten, bevor sie zubereitet beziehungsweise auf den Tisch gebracht werden. Zum Essen werden hölzerne Stäbchen benutzt. Gräberfunde belegen, dass diese Form des Tischbestecks in russische Messer China bereits um 1500 v. Chr. Verwendung fand. Im 7. Jahrhundert gelangten die Essstäbchen durch buddhistische Priester und Missionare aus China nach Korea und Japan. Insbesondere für Chinesen und Japaner wirkte das europäische Tischbesteck gewalttätig und bedrohlich, sie spöttelten gar, die Europäer seien Barbaren, äßen sie doch mit Schwertern.

China [Bearbeiten]

In China wurde das Messer sogar zum Zahlungsmittel (Dao, „Messer-Münzen“) und auch umgekehrt Münzen-Messer oder Münzen-Schwerter. Die Tang-Periode gilt hinsichtlich Silberbearbeitung und Ausführung künstlerischer Messergriffe der Messer als wichtig, die als Statussymbol oder für Zeremonien dienten. Aus der Shang-Periode wurden eine Reihe von Ritualmessern mit Jade-Griffen aus Turkestan gefunden, deren genaue Verwendungsweise noch unbekannt ist. Es könnte sich um Grabbeigaben oder Zeichen der Macht oder des Standes gehandelt haben.
Chinesische Kochmesser
Chinesische Schneidewaren haben eine lange Tradition, die heutzutage indes teilweise in Verruf geraten ist, weil der Markt weltweit mit Billigmessern fragwürdiger chinesischer Herkunft überschwemmt wird. China ist heute der Dreh- und Angelpunkt der russische Messer
 internationalenMarkenpiraterie. Chinesische Plagiatoren gehören zu den professionellsten der Welt, und nahezu sämtliche Markenmesser stehen in der Gefahr, kopiert zu werden. Davon betroffen sind Traditionsmarken des eigenen Landes: Im August 2004 musste Wangmazi Scissors, ein mehr als 350 Jahre altes chinesisches Traditionsunternehmen für Schneidewerkzeuge Konkurs anmelden.[23] Das Unternehmen war 1651 in derQing-Dynastie gegründet worden und stand als Inbegriff für chinesischer Messer und Scheren höchster Qualität. Immer mehr Kopien, die sich „Old Wangmazi“ oder „True Wangmazi“ nannten, machten der Originalmarke Konkurrenz. Zum Schluss waren es Dutzende von Fälscherfirmen, die jährlich mehr als fünf Millionen Imitate allein auf den chinesischen Markt brachten.[24]
Das klassische chinesische Kochmesser hat die Form eines Hackbeils, ist zur Zertrümmerung harter Knochen und Knorpel nicht geeignet, sondern wird für das Schneiden und Hacken von Kräutern und Gemüse verwendet. Die Klinge ist traditionell aus nicht rostfreiem Stahl gefertigt und muss daher sorgfältig gepflegt werden, wenn sie nicht rosten und vorzeitig unbrauchbar werden soll russische Messer.
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Japan [Bearbeiten]

In Japan erreichte die Kunst der Schwert- und Messerherstellung einen anderswo kaum zu findenden Standard, obwohl die Metallverarbeitung erst im 3. Jahrhundert v. Chr. einsetzte. Es wurde Bronze wie Eisen verarbeitet, Stahl erreichte beachtenswerte technische Qualitäten. Daher sind japanische Messer hoch begehrt. Bis heute werden Küchenmesser – Hōchō – auf Schärfe geeicht. Traditionell gefertigte japanische Messer besitzen einen runden Holzgriff, der gut in der Hand liegt. Bei manchen Messern ist der Griff in Kastanienform gefertigt, wodurch die Messer zusätzlich in der Hand fixiert werden. Ab der Muromachi-Zeit wurde das Schwert nicht mehr am Gürtel (Obi) befestigt, sondern in ihn gesteckt, was zu einer Veränderung russische Messer des Zubehörs führte: In die feste, lackierte Holzscheide (Saya) des Schwertes (Katana) wurde ein schmales, kurzes, Beimesser (Kozuga) gesteckt, das in der Form einem kleinen Dolch gleicht. Es wurde traditionell an jedem mittleren Schwert (Wakizashi) angebracht.

Südasien [Bearbeiten]

In Südasien und insbesondere Indien konnten sich jahrtausendelang weder Essstäbchen noch Messer und Gabel als Essbesteck durchsetzen, vielleicht auch deswegen, weil Fleisch traditionell selten auf der Speisekarte steht. Hier wird unter alleiniger Verwendung der (reinen) rechten Hand gemeinsam von großen Tellern gegessen.
Zudem weist Indien die Besonderheit einer russische Messer eigenen Herstellungsweise des Damaszenerstahls auf, die Bidri genannt wird. Hierbei wird Silber mit einer Legierung aus Blei, Zink und Zinn überzogen und dann chemisch geschwärzt. Daneben hat das Messer in Indien – wie andere Gebrauchsgegenstände – aufgrund von Gestaltungsbesonderheiten und kostbaren Materialien künstlerischen Wert. So finden sich viele mit Edelsteinen, Gravuren oder Ziselierungen reich verzierte Griffe aus Jade, Silber oder Gold. Gewöhnlicher, oft nicht weniger kunstvoll sind Griffe aus Elfenbein oder Knochen, geschnitzt oder mit Intarsien versehen. Besonders in Kaschmir wird noch heute Sandelholz verarbeitet.

Schwarzafrika [Bearbeiten]

Auch in Schwarzafrika entwickelte sich das Messer zum Zahlungsmittel, wo es neben Muschelgeld gebräuchlich war. Typische Geldfunktion hatten die Wurfmesser im russische Messer  Gabun und inAngola oder die zeremoniellen Messer als Zeichen der Macht in Benin und Nigeria.

Russische Messer


Das Messer zählt zu den wichtigsten Instrumenten, KultsymbolenRitual- und handwerklichen Gegenständen des Menschen. Es ist ein Arbeitsgerät, das als Schneidwerkzeug dient und aus einer Klinge sowie einem Griffteil (Heft) besteht. Ursprünglich ein von seiner Funktionalität beherrschter Gebrauchsgegenstand, war das Messer WerkzeugHaushaltsgerät und Waffein einem. Ab dem 18. Jahrhundert wurde das Russische Messer  zum wichtigsten Teil des Essbestecks und entwickelte sich im  Russische Messer Laufe der Zeit zusätzlich zum Schmuck- und Kunstgegenstandsowie Tauschobjekt und sogar Zahlungsmittel. Bei Ausgrabungen wurden Messer vor allem an Orten der Nahrungszubereitung gefunden. Es gehört zu den wenigen Objekten, die weltweit in allen Kulturen des Homo sapiens vorkommen. 
Die Gesamtheit der Messer wird zu den Schneidwerkzeugen gezählt, also neben jenen für Haushalt, Landwirtschaft und technische Anforderungen ebenfalls solche des persönlichen Gebrauchs sowie einige chirurgische Instrumente. Daneben gehören MachetenGroße Messer und Hirschfänger zu der Gruppe der Messer. Von Dolchen grenzen sie sich durch Russische Messer ihre einschneidige Klinge ab, von Schwertern und Säbeln durch ihre kürzeren Klingen und von Stangenwaffen wie SpeerenLanzen und Spießen wegen ihres kürzeren Griffs.
Von jeher haben die Menschen jenen Gegenständen besondere Aufmerksamkeit gewidmet, die mit ihren Grundbedürfnissen verbunden sind. So besonders dem Messer, das sich zwar im Laufe der Geschichte in seinem Aufbau kaum veränderte, doch in Material, Form und Art von Klinge, Griff und Verzierungen je nach geschichtlicher Epoche, Herkunft und Nutzungsart variierte. Russische Messer Wegen seiner Nützlichkeit ist das Messer für die unterschiedlichen Gebrauchssituationen zu jeder Zeit und an jedem Ort vorhanden und bildete folgerichtig eine besondere Vielzahl von Variationen heraus Russische Messer.